S-ICD Update 2018 Krefeld

Mit der für viele unserer Patienten lebensrettenden Einführung der Defibrillator-Therapie in den 1980er Jahren können wir den plötzlichen Herztod effektiv behandeln. Allerdings haben wir es in den letzten Jahren zunehmend mit den Spätfolgen (z.B. Elektrodenbrüche, Sondeninfektionen, etc.) dieser Therapie zu tun und die Beherrschung dieser Komplikationen erfordert ein hohes Maß an technischem „know-how“ und materiellem Support.

Mit der Einführung des subkutan implantierbaren Defibrillators (S-ICD) 2010 in Deutschland steht erstmals ein alternatives Therapieverfahren zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes zur Verfügung, welches ohne direkten Kontakt zum Herzen implantiert wird. Im September 2015 wurde diese Therapieoption erstmals in die ESC-Guidelines zur Prävention des plötzlichen Herztodes aufgenommen.

Während des „Round-Table-Meetings“ möchten wir mit Ihnen die Frage nach dem Vorgehen bei Komplikationen transvenöser ICD-Systeme ausführlich diskutieren. Darüber hinaus erhalten Sie einen kompakten Überblick über die Studienlage und aktuelle Leitlinien der S-ICD Therapie. Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf das Screening, die Implantationstechnik sowie die Nachsorge dieser Systeme.

Unser Ziel ist es, Ihnen praxisrelevante Informationen an die Hand zu geben, mit denen Sie für Ihre Patienten die beste Therapiestrategie festlegen können. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme sowie eine spannende und anregende Diskussion.

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